
3. Liga
NACH KLINGLERS TOD
„Wir wissen, dass wir einiges zu tun haben!“
Die Tage bei Westligist St. Johann sind zweifellos keine einfachen. Nach dem Tod von Präsident und Unterhaus-Legende Josef Klingler (83) stehen die Pongauer vor einem Wandel. Die große Suche nach einem Nachfolger läuft dabei schon seit vielen Jahren. Klinglers Tod machte diese zweifellos nicht einfacher.
„Wir wissen natürlich, dass wir jetzt einiges zu tun haben. Es ist auch legitim, dass die Leute sich fragen, wie es weiter geht“, sagte Obmann-Stellvertreter Franz Kerschbaumer. Und beruhigte zugleich die schwierige Situation innerhalb des Klubs. „Ich kann jedem versichern, dass es im Verein und auch in der laufenden Saison ganz normal weiter gehen wird.“
Gespräche habe es zuletzt, wie berichtet, immer wieder gegeben. In der Poleposition befindet sich „Krone“-Infos zur Folge derzeit Fatih Yilmaz. Der Bau-Unternehmer aus der Region wirkt seit einigen Jahren bereits im Nachwuchs und verpflichtete mit Adonis Spica zuletzt einen neuen Cheftrainer für die U17-Auswahl.
St. Johann will Begräbnis abwarten
Aufgrund seines wirtschaftlichen Hintergrunds füllt der 43-Jährige das von Klingler gewünschte Profil nahezu perfekt aus und kann sich das Amt des Präsidenten auch sehr gut vorstellen. Einen Zeitdruck verspürt man beim TSV allerdings nicht. „Wir werden jetzt das Begräbnis abwarten und dann werden wir uns zusammensetzen, die Dinge aufarbeiten und uns besprechen, wer in die großen Fußstapfen steigen kann“, erklärte Kerschbaumer, der als jahrelanger Stellvertreter Klinglers die Entscheidung über einen neuen Präsidenten gemeinsam mit dem Vorstand fällen wird.
Westligist sportlich gefordert
Auch die Mannschaft und das Trainerteam zeigte sich vom Ableben Klinglers geschockt, muss aber schon am Donnerstag den Fokus zumindest kurzfristig wieder auf das Sportliche legen. Dann wartet für die Kletzl-Elf das Gastspiel in Kitzbühel.
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