
Kronen Zeitung
STIMMEN ZUM ABSTIEG
Linz-Boss: „Werden das schonungslos analysieren!“
Der Bundesliga-Absteiger der Saison heißt Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher verloren am Samstag in der letzten Runde der Qualifikationsgruppe daheim gegen den GAK 0:3 und schlossen die Saison damit als Letzter ab.
„Es ist sehr, sehr schmerzhaft“, so Blau-Weiß-Geschäftsführer Christoph Peschek nach dem Spiel im Interview mit Sky. „Es tut mir für alle Fans und Unterstützer sehr leid, weil hier in den letzten Jahren sehr viel entwickelt worden ist. Insofern ist es ein sehr schmerzhafter Tag. Aber wir haben immer wieder individuelle Fehler gemacht und wir haben Spieler gehabt, die nicht an ihr Leistungsmaximum gekommen sind. Wir werden das alles besprechen, analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen. Es ist derzeit sehr viel Emotion in den Themen. Wichtig ist, dass wir das schonungslos analysieren und die entsprechenden Schlussfolgerungen daraus ziehen und die kommende Saison in der zweiten Liga den Meistertitel feiern und dann wieder aufsteigen.“
„Das tut richtig weh“
Trainer Michael Köllner sprach nach dem Abstieg indes von einem der bittersten Momente in seiner Laufbahn. „Wir sind zutiefst enttäuscht und ziemlich down natürlich. Wir haben unfassbar viel investiert und alles probiert. Deshalb macht uns das unfassbar traurig und tut richtig weh. Ich bin noch nie abgestiegen. Wir müssen das jetzt einmal sacken lassen und auf Urlaub gehen. Das ist schon ein herber Einschnitt, der Abstieg in die zweite Liga – das ist für jeden schwer. Ich werde jetzt erst einmal laufen gehen bis ich umfalle und meine Frau muss meine schlechte Laune aushalten.“
„Ein richtiges Scheißgefühl“
Und auch Simon Seidl wurde zum Saisonabschluss ungewohnt, deutlich, sagte: „Es ist ein richtiges Scheißgefühl. Für mich passiert das zum ersten Mal. Ich glaube, dass das ein Verein ist, der in die erste Bundesliga gehört, deswegen tut es besonders weh. Heute hätten wir nochmal die Möglichkeit gehabt. Wir haben viele Schrauben gedreht, wir haben uns nie aufgegeben, das hat man gesehen. Wir wollten immer wieder neuen Schwung und Energie reinbringen, unseren Fußball auf den Platz bringen. Das haben wir in der Qualifikationsrunde daheim ganz gut geschafft – aber im letzten Spiel nicht. Es ist extrem enttäuschend.“
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Bild: APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER











